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Haut- & Händedesinfektion

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Handhygiene – Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Hände und Haut

Die Handhygiene in der Zahnarztpraxis gehört zu den wichtigen Maßnahmen zur Infektionsprävention. Als Hauptübertragungsmedium von Krankheitserregern gelten in der Zahnheilkunde in der Praxis die Hände des zahnmedizinischen Fachpersonals. Die Hände sind fast konstant mit der physiologischen (residenten) Hautflora des einzelnen Mitarbeitenden kontaminiert. Kommen die Hände mit Haut und Schleimhaut in Kontakt werden die Mikroorganismen 1:1 übertragen. Zudem kontaminieren auch die Mikroorganismen aus der Umgebung und der Mundflora der Patient:innen sowie in deren Blut persistierenden Viren (transiente Hautflora) die Hände des behandelnden Personals. Eine Handhygiene, inkludiert mit einer Händedesinfektion, schützt maßgeblich das Behandlerteam und die Patient:innen.

Welche Maßnahmen gehören zu einer korrekten Handhygiene in der Zahnarztpraxis?

Eine korrekte Handygiene in der Zahnarztpraxis umfasst maßgeblich mehrere Komponenten. Als allgemeine Richtlinie gilt, dass keine Schmuckstücke in Form von Ringen, Uhren oder ähnlichem an den Händen und Unterarmen getragen werden sollten. Auch sollte die Länge der Fingernägel die Fingerkuppe nicht überragen. Ansonsten kann eine Handschuhperforation drohen.

Die medizinische Handyhygiene besteht in der Regel aus der Reinigung, der Desinfektion und der Pflege der Hände.

Das klassische Händewaschen mit Wasser und Seife spielet in der medizinische Handhygiene nur noch eine marginale Rolle. Denn mittlerweile steht fest: eine Händedesinfektion ist deutlich wirksamer als das reine Händewaschen. Während nach dem Händewaschen von 1 Mio. Keimen immerhin noch 100.000 Keime zurückbleiben, sind es nach der Desinfektion der Hände nur noch 10 Keime.

Als letzte Maßnahme der allgemeinen Handhygiene steht die Pflege der Hände. Gerade bei zu häufigem Händewaschen, bei hautbeanspruchenden Tätigkeiten und nach Dienstende, sollten die Hände mit einer Hautpflegecreme eingecremt werden. Eine Hautschutzcreme eignet sich als prophylaktische Maßnahme beispielsweise vor hautbelastenden Tätigkeiten.

Wann sollte ein Händewaschen stattfinden?

Zwischen den einzelnen zahnärztlichen Behandlungen sollte, unter der Prämisse des Tragens von Schutzhandschuhen, das Händewaschen nur noch in Ausnahmefällen geschehen. Eine Händedesinfektion ist vorzuziehen. Grundsätzlich sollte aber dennoch bei folgenden Punkten eine Reinigung der Hände passieren:

  • vor der Arbeit
  • bei sichtbarer Verschmutzung
  • nach der Toilettenbenutzung
  • nach dem Naseputzen
  • nach der Arbeit
  • bei operativen Eingriffen, vor der chirurgischen Händedesinfektion

Das Händewaschen sollte lediglich mit flüssigen Reinigungsseifen durchgeführt werden, feste Waschstücke entsprechen nicht den Hygienevorschriften. Zum Abtrocknen der Hände eignen sich sowohl Papierhandhandtücher als auch textile Handtücher für den Einmalgebrauch. Elektronische Händetrockner mit Warmluft sind für medizinische Einrichtungen nicht zulässig.

Wann ist eine Händedesinfektion notwendig?

Das Desinfizieren der Hände in der Zahnarztpraxis ist grundsätzlich vor jeder Behandlung, bei einer Unterbrechung der Behandlung, bei einem Wechsel der Schutzhandschuhe und nach der Behandlung durchzuführen – unabhängig vom Tragen von Schutzhandschuhen.

Wie desinfiziere ich meine Hände richtig?

Das Desinfektionsmittel für die Händedesinfektion sollte von einem speziell dafür passenden Spender entnommen werden. Vor der Händedesinfektion ist darauf zu achten, dass die Hände trocken und sauber sind. Verteilen Sie das Desinfektionsmittel (ca. 3 ml) über die Hände. Es ist darauf zu achten, dass während der gesamten vorgeschriebenen Einwirkzeit (siehe Herstellerangabe) die Hände mit dem Desinfektionsmittel feucht gehalten werden. Bitte achten Sie darauf, dass Sie alle Bereiche der Hand (Innen- und Außenflächen einschließlich Handgelenk, Flächen zwischen den Fingern und Daumen) gründlich mit der Händedesinfektion einreiben. Legen Sie Ihr besonderes Augenmerk zudem auch auf die Nagelfalze und die Fingerkuppen.

Desinfektionsmittel für die Händedesinfektion sollten vor allem am besten eine kurze Einwirkzeit besitzen, wie zum Beispiel alkoholische Desinfektionsmittel. Zudem ist insbesondere darauf zu achten, dass das Desinfektionsmittel als Arzneimittel zugelassen ist und die Wirksamkeit mit einer DGHM oder VAH-Zertifizierung nachgewiesen werden kann.

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